Vier Männer und zwei Frauen beim Christopher Street Day. Im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.

Mut machen fürs Coming-out

Diesjähriges Motto des ColognePride im Fokus eines selbstbestimmten Outings

Coming-out bedeutet, die Bekanntgabe der eigenen sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität zu gehen. Für viele Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender und Intersexuelle immer noch schwieriger Schritt. Unterstützung in diesem Lebensabschnitt ist besonders wichtig, damit ein selbstbestimmtes Outing gelingt. Deshalb stand der Cologne Pride mit dem Christopher Street Day als Höhepunkt in diesem Jahr unter dem Motto „Coming-out in DEINEM Style“. Viele Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW beteiligten sich an der Demonstration sowie an dem rund zweiwöchigen Rahmenprogramm.

Für mehr gesellschaftliche Anerkennung


Der Cologne Pride ist die gemeinsame Demonstration von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern und Intersexuellen und allen, die sie unterstützen. Es geht um  die uneingeschränkte gesellschaftliche Anerkennung, aber auch um das Selbstbewusstsein und die Lebensfreude der Community. Höhepunkt der politischen Meinungsäußerung war auch in diesem Jahr wieder der Christopher Street Day – mit 130 Gruppen, mehr als 160 Fahrzeugen und rund 1,2 Millionen zuschauenden Menschen eine der größten jemals durchgeführten CSD-Paraden in Europa.

Viele Mitgliedsorganisationen beteiligt


Viele Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW zogen mit, darunter rubicon, das Schwule Netzwerk NRW, die Aidshilfe Köln und die Aidshilfe NRW sowie pro familia NRW. Auch der Arbeiter-Samariter-Bund NRW und seine Jugendorganisation, die ASJ NRW beteiligten sich mit einer großen Fußtruppe, dem ASB Wünschewagen und einem Krankentransportwagen an der Parade. Zu einem der Highlights des diesjährigen ColognePride gehörte außerdem die so genannte Coming-out-Box des Jugendzentrums anyway. In dieser Box sammelten die Jugendlichen Geschichten über das Coming-out vieler verschiedener Menschen. Die Videos sind auf YouTube zu sehen.

Der ASB NRW beteiligte sich mit einer großen Fußgruppe am Kölner Christopher Street Day, darunter Wilhelm Müller, Mitglied des ASB-Präsidiums (2.v.l.), die stellvertretende ASB-NRW-Vorsitzende Renate Sallet (4.v.l.) und der ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink (5.v.l.). Dabei machten sie auch auf die aktuelle Menschenrechte-Kampagne des Paritätischen unter dem Motto „Mensch, Du hast Recht“ aufmerksam.
©ASB NRW